Wer hat nicht schon zu einem guten Essen oder danach ein Glas mit einem guten Rotwein genossen? Ob trockener oder süßer Wein, das ist eine persönliche Geschmacksfrage. Rotwein passt beispielsweise sehr gut zu dunklem Fleisch, zu Wild und zu Käse. Wer Rotwein in der Soße verwendet, sollte dafür nicht zu einem billigen, sondern am Besten auch zu dem Rotwein greifen, den er später dazu servieren möchte.
Längst ist es eine altbekannte Weisheit, dass Rotwein fördernde gesundheitliche Auswirkungen hat. Nun muss nicht jeder, der für seine Gesundheit etwas Gutes tun will, jeden Abend einen Liter Rotwein trinken. Wie bei vielen Dingen, macht es die Menge aus, ob es gut oder nicht mehr gut ist. Ein Zuviel bedeutet hier wohl eher auch ein bedenkliches Maß an Alkohol, das man konsumiert, aber gegen ein, zwei Gläser am Abend ist nichts einzuwenden.
Es gab zum Rotwein schon einige interessante Studien. So fand man heraus, dass im Rotwein enthaltene Bestandteile gegen Herzinfarkt schützen. Der alte Glaube, dass Rotwein das Blut erneuert, sollte hingegen mit Vorsicht behandelt werden. Neueste Studien haben aber nun auch eine Wirkung vom Rotwein auf das Tumorwachstum bei Brustkrebs herausgefunden. Auch wenn man nun natürlich nicht bei einer solchen Krebserkrankung nur noch zum Rotwein greifen sollte, werden durch den edlen Tropfen wohl die Östrogene gesenkt und dadurch das Tumorwachstum verlangsamt. Auch beim Thema Rotwein und Blutdruck gibt es neue Erkenntnisse. Der Volksglaube, dass Rotwein den Blutdruck senkt, hat sich leider nicht bestätigt. Aber zumindest bleibt die Erkenntnis, dass für das Herz- und Gefäßsystem Rotwein dank der enthaltenen Polyphenole dennoch positiv zu bewerten ist, wenn man den Konsum nicht übertreibt.

